Kreisverband des Deutschen Roten Kreuz unterstützte Neonazi-Konzert in Nienhagen

Der Kreisverband Quedlinburg-Halberstadt des Deutschen Roten Kreuz unterstützte das Neonazi-Konzert im Juni in Nienhagen.

Einsatzleiter Frank Hachmann argumentiert mit “Wenn wir es nicht machen, macht es ein anderer” und finanzieller Abhängigkeit. Der ehemalige Landrat Henning Rühe, Präsident des Kreissportbundes Harz und Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, verweist darauf, dass das Konzert genehmigt gewesen sei.
Es ist nicht hinnehmbar, dass offensichtlich ohne Skrupel die Unterstützung von Neonazikonzerten von Personen in solchen verantwortungsreichen Funktionen entpolitisiert und sogar gerechtfertigt wird. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie leicht es organisierte Neonazis in Sachsen-Anhalt haben.